Der Schachclub hat zum zweiten Mal nach 2017 den Viererpokal der Main-Taunus-Schachvereinigung gewonnen. Im Finale am vergangenen Wochenende besiegten die Flörsheimer den SV Kelsterbach I (Main-Taunus-Liga) klar mit 3,5:0,5. Zuvor hatte es in den Gastspielen bei den Schachfreunden Taunus aus Königstein und Schwalbach (3,5:0,5), dem SV Raunheim (4:0) und dem SC Frankfurt-West (2,5:1,5) ebenfalls Siege gegeben. Als hessischer Verbandsligist hatten die Flörsheimer gegen die klassentieferen Gegner jeweils auswärts antreten müssen. Sie wurden dabei ihrer Favoritenrolle immer gerecht.
Herausragend spielten die Flörsheimer an den ersten beiden Brettern, wo Wolfgang Ruppert und Alexander Stegmaier jeweils alle vier Partien gewannen. Die weiteren Brettpunkte holten Markus Lahr (3 aus 4) und Luis Kuhn (2,5 aus 3). In den 16 Partien insgesamt hatte es nur eine Niederlage (für Wahid Jamali) gegeben.
Der Wettbewerb hatte sich wegen Corona fast zwei Jahre hingezogen. Das erste Spiel hatten die Flörsheimer am 17. Januar 2020 absolviert. Zwischenzeitlich hatten sie auch – als Aufsteiger – den Klassenerhalt in der Hessischen Verbandsliga Süd als ganz großen Erfolg feiern können. Derzeit ruht einmal mehr der Spielbetrieb. Frühestens am 23. Januar 2022 soll wieder gespielt werden. Die Flörsheimer haben dabei das Vergnügen, nach zwei Spieltagen mit 4:0 Punkten an der Spitze der Verbandsliga zu stehen.
Dem reinen Vergnügen dienen auch die beiden Weihnachts-Blitzturniere, die der Schachclub am Freitag, 17. Dezember, als Präsenzturniere (unter Corona-Auflagen) in der Stadthalle austrägt. Die Jugend spielt ab 18 Uhr, die Erwachsenen ab 20.30 Uhr. Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt; ebenso für eine Reihe vorweihnachtlicher Preise.
 VP2021Finale
Der Schachclub Flörsheim ist der Pokalsieger 2021 der Main-Taunus-Schachvereinigung. Das Foto entstand nach dem Finale beim SV Kelsterbach, das die Flörsheimer mit 3,5:0,5 gewannen. Die Siegermannschaft, von links: Alexander Stegmaier, Luis Kuhn, Wolfgang Ruppert und Markus Lahr.
 
 

Trotz widriger Umstände gelang die Durchführung der 1. Doppelrunde in der 2. Frauenbundesliga Süd. Kurzfristig mussten die Hofheimerinnen ihr Spiellokal in die Flörsheimer Stadthalle verlegen. Dies klappte reibungslos, so dass am Samstag (27.11.2021) die Mannschaften von Bayern München, Forstenried (Stadtteil von München) Gernsheim und Hofheim an den Start gehen konnten. Auf dem Programm für das Wochenende standen 4 hessisch-bayerische Duelle. Am Samstag traten Hofheim gegen Forstenried und Gernsheim gegen Bayern München an. In beiden Spielpaarungen setzten sich die Favoriten klar durch: Hofheim (Alena Kushka, Ulrike Rößler, Bruna Tuzi, Anna Heymann, Astrid Fröhlich-Dill und Ulrike Storkebaum) holten gegen die nur mit 5 Frau angetretenen Gäste 5 Brettpunkte. Mit dem gleichen Ergebnis setztze sich der FC Bayern gegen Gernsheim durch.

 Am Sonntag sollte es dann für die Hofheimerinnen ganz dicke kommen. Buchstäblich war nichts zu holen gegen die starken Münchenerinnen. Besser machten es die Gernsheimerinnen, die Forstenried mit 4:2 schlugen. Somit ging das hessisch-bayerische Duell in der Summe unentschieden aus.

Die nächste Runde soll am 22.02.22 ausgetragen werden. Hofheim trifft dann auf seinen Reisepartner Gernsheim.

HSO2021Die Resonanz war überwältigend: Zwei Tage nach Ankündigung des Turniers war es restlos ausgebucht. Die Sehnsucht, wieder Schach zu spielen war mit Händen greifbar. Turnierleiter Dieter Post erhielt vorab so manche Dankemail von Teilnehmern für seine Mühe, dieses große Turnier auch dieses Jahr unter so widrigen Umständen zu organisieren.

Unter 2G-Rahmenbedingungen für Erwachsene und 3G-Bedingungen für Kinder konnte das Turnier am Donnerstag (18.11.) starten. Am Start waren 331 Spielerinnen und Spieler in drei Gruppen: A-Turnier, B-Turnier und Jugendturnier. Gesondert begrüßt wurden die Jugend-Europameisterin Lara Schulze und Jugend-Europameister Alexander Krastev als Teilnehmer. Daneben waren drei Großmeister für das Turnier gemeldet: Andrey Sumets aus Hofheim, Hagen Poetsch (Heusenstamm) und Leonid Milov aus Nürnberg.

Sieben Runden wurde hart gekämpft, es gab manch eine Überraschung und auch einen unerwarteten Sieger: FM Jens Hirneise (Böblingen) reichte in der letzten Runde ein Kurzremis gegen den erst 13-jährigen Darius Deuer, der demit Dritter wurde, zum Turniersieg. Zweiter wurde Andrey Sumets als bester MTS-Spieler. Insgesamt waren 11 MTS-Spieler im A-Turnier vertreten. Hier die besten weiteren Platzierungen:

27. Dominik Laux (SV 1920 Hofheim)

40. Kevin Haak (SV 1920 Hofheim)

84. Joachim Waffenschmidt ( SV 1920 Hofheim)

Bei diesem Ergebnis verwundert es nicht, dass die Hofheimer auch die Mannschaftswertung gewinnen konnten.

Sieger im B-Open wurde Maxim Akhmatovski aus Oberursel. Die besten MTS-Teilnehmer (insgesamt 12) waren:

8. Marc Stosberg (Mörfeden)

19. Christopher Ziegler (Kelsterbach)

24. Shourya Vihan (Ffm-Griesheim)

25. Thomas Friedel (Groß-Gerau).

Mit dieser Leistung gewann Christopher den Ratingrpreis "unter 1500".

Das Jugendturnier gewann Bayastan Sydykov (Gießen). Erfolgreichste MTS-ler waren:

17. Amelie Scheerer (Ffm-Griesheim)

33. Sebastian Niesel (Ffm-Griesheim)

39. Patrick Ninnemann (Bad Soden)

Hoffen wir auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

Der Hessische Schachverband hat am 26.11.2021 verkündet:

Der für den 5.12.2021 angesetzte Spieltag der Hessenliga, Verbandsligen und Landesklassen wird auf den 20.2.2022 (Ersatztermin) neu terminiert.

Für die Handhabung von Spielberechtigungen, Festspielen usw. wird der Termin vom 20.2.2022 genommen.

Die Bewertung, ob am 23.1.2022 gespielt werden kann, erfolgt ca. zehn Tage vor dem angesetzten Spieltermin

Die MTS folgt dieser Entscheidung und verlegt die Spiele der 3. Runde (MTS-Liga bis Kreisklasse B) auf den 20.02.2022.