Protokoll der Mitgliederversammlung
Main-Taunus-Schachvereinigung (MTS)
am 15.02.2025 in Groß-Gerau

  1. Begrüßung und Feststellung der Stimmberechtigung und der Beschlussfähigkeit

Der 1. Vorsitzende Claus Henrici eröffnet die Sitzung um 15:05 Uhr und begrüßt die Anwesenden. Er stellt fest, dass die Einladung fristgerecht und ordnungsgemäß erfolgt ist. Alle Gäste und Delegierten haben sich in die Teilnehmerliste eingetragen. Der Schriftführer Markus Lahr musste sich für heute entschuldigen, die Protokollführung müssen heute die anderen Vorstände gemeinsam übernehmen. Die Vereine Hattersheim und Nied haben sich für ihre Nichtteilnahme im Vorfeld entschuldigt. Der Schachverein Griesheim fehlt unentschuldigt. Auf die anwesenden Delegierten verteilen sich 56 Vereinsstimmen. Claus Henrici stellt die Beschlussfähigkeit fest und fragt die Anwesenden, ob es Einwände zur Tagesordnung oder Ergänzungen gibt. Die Delegierten beschließen die Tagesordnung (siehe Anlage) ohne Änderungen an der an die Vereine versendeten Fassung mit 56-Ja-Stimmen einstimmig.

Die Schachabteilung der SG Wildsachsen e. V. ist der MTS, dem HSV und dem LSBH beigetreten. Der Delegierte und Ansprechpartner in dem Verein für Schach ist Reiner Klein, der heute anwesend ist. Er und sein Verein sind der MTS herzlich willkommen. Reiner stellt sich und die Schachaktivitäten kurz vor. Reiner ist der einzige Erwachsene in der Schachabteilung. Die Schachabteilung ist erst im Aufbau und hat ca. 7-10 Mitglieder (im Kinder-/Jugendbereich gibt es eine hohe Fluktuation). Es besteht Interesse bei den Mitgliedern auch an Schachturnieren teilzunehmen. Claus Henrici bietet die Unterstützung des MTS-Vorstandes an, wenn Fragen entstehen oder Hilfe gebraucht wird.


  1. Ehrungen und Gedenken

Claus Henrici bittet die Anwesenden sich zu erheben, um den verstorbenen Schachfreunden zu gedenken. Stellvertretend erwähnt er, dass

Dr. Wolfgang Gordon langjähriger Vorsitzender des Hofheimer Schachvereins im Januar 2025 verstorben ist. An der Trauerfeier hat vom MTS-Vorstand Dirk Windhaus und Claus Henrici teilgenommen.

Fritz Geiß langjähriger Vorsitzender des Königsteiner Schachvereins ist 2024 verstorben. Fritz Geiß war lange Zeit der Vorsitzende des Königsteiner Schachvereins. Zusätzlich 2. Vorsitzender des Schachvereins „Taunus“ und lange als Seniorenwart in der MTS tätig.

Die MTS ehrt fünf Eppsteiner Schachfreunde für ihre langjährige Vorstandstätigkeit im Verein und für ihr Engagement in der MTS.

Die MTS-Urkunde und die bronzene Ehrennadel erhalten:  

  • Jürgen Förster (seit 19 Jahren im Vorstand, davon 16 Jahre als Turnierleiter und 3 Jahre als Beisitzer)
    • Peter Raab (seit 12 Jahren im Vorstand, davon 8 Jahre als 2. Vorsitzender und 4 Jahre als Beisitzer)

Die MTS-Urkunde und die silberne Ehrennadel erhalten: 

  • Bernd Steyer (seit 35 Jahren im Vorstand, davon 33 Jahre als Jugendleiter und 2 Jahre als Turnierleiter)
  • Jörg Nies (seit 23 Jahren im Vorstand, alle als Kassenwart)
  • Alexander Sehr (seit 27 Jahren im Vorstand, davon 15 Jahre als 1. Vorsitzender, 8 Jahre Turnierleiter und 4 Jahre Kassenwart)


  1. Genehmigung des Protokolls 2024
    Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 17.02.2024 wird mit 56-Ja-Stimmen einstimmig beschlossen.


  2. Berichte der Vorstandsmitglieder

Der 1. Vorsitzende Claus Henrici
dankt allen Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit und berichtet folgendes:

  • Die Zusammenarbeit mit den Vereinen war im Großen und Ganzen ohne Probleme. Allerdings könnte die Kommunikation im Bezug auf die Geschwindigkeit der Rückmeldungen aus den Vereinen verbessert werden. Ihm ist bewusst, dass bei einigen wenigen Ehrenamtlern vieles zusammenläuft und dann auch einiges erst einmal liegen bleibt. Der MTS-Vorstand nimmt gerne mehrere Vereinsmitglieder in den Verteiler auf, wenn dies gewünscht ist. Es wird auch noch einmal darauf hingewiesen, dass Änderungen im Vorstand der Vereine oder Adressen bitte mitzuteilen sind.
  • Eine große Ausnahme bei der Zusammenarbeit war der Griesheimer Schachverein, der in diesem Jahr seinen Austritt aus der MTS erklärt hat. Natürlich haben wir den Wechselwunsch von Griesheim bedauert und hätten gerne auch ein ehrliches Gespräch über die Gründe geführt. Der Verein hat die Kommunikation mit dem MTS-Vorstand soweit irgend möglich verweigert. Dies ist nicht nur sehr ärgerlich, es kostet auch Zeit und Nerven. Claus Henrici hält die Verhaltensweise vom Griesheimer Vorstand in den letzten ca. 2 Jahren für inakzeptabel und respektlos. Über die Gründe des Verhaltens kann nur spekuliert werden.
    Es scheint so, dass maßgebliche Griesheimer Verantwortliche den Austritt aus der MTS und den Übertritt in den Bezirk längerfristig geplant haben. Selbstverständlich kann jeder Verein nach der MTS - Satzung auch wieder aus der MTS austreten und seinen Weg ohne die Mitgliedschaft in der MTS gehen. Einer offenen und respektvollen Kommunikation hätte seitens der MTS trotz eines Wechselwunschs nichts im Wege gestanden.
    Verwundert wurde von mehreren Personen festgestellt, dass die „Griesheimer“ sehr aktiv im Bezirk Frankfurt ehrenamtlich tätig sind, aber für die MTS – Pflichtsitzungen nicht einmal die Zeit für eine Abmeldung gefunden haben. Die geltenden Regelungen auch zu den Bußgeldern wurden von Mitgliedsvereinen verabschiedet. Die Anwendung der Regelungen - im Sport eigentlich eine Selbstverständlichkeit – ist deshalb keine Willkür des Vorstands. Wie bei allen anderen Vereinen wurden auch an den Griesheimer Verein bei gegebenem Anlass Busgeldbescheide verschickt. Die „Griesheimer Schachfreunde“ haben allerdings deutlich gemacht, dass sie dies nicht akzeptieren. Herr Machowitsch hat dann trotzdem für ausstehende und zukünftige Bußgelder des Griesheimer Schachvereins einen pauschalen Geldbetrag an die MTS überwiesen, der für die Bußgelder genutzt werden soll. Der MTS-Kassierer bucht von dieser Vorauszahlung die Bußgelder ab.
    Im Dezember 2024 wurden Andres Filmann und Claus Henrici vom Vorsitzenden des Bezirks Frankfurt Dr. Hambel informiert, dass die Griesheimer in den Bezirk Frankfurt wechseln wollen und der Vorstand des Bezirks Frankfurt zur Aufnahme bereit ist. In der nachfolgenden Zeit kam es zu Telefongesprächen initiiert durch Dr. Hambel mit Claus Henrici. Eine direkte Kommunikation mit dem MTS-Vorstand hielt der Griesheimer Schachverein trotz Aufforderung von Claus Henrici gegenüber Herrn Dr. Hambel für nicht nötig. Claus Henrici geht davon aus, dass Herr Dr. Hambel die Äußerungen und Aufforderungen zu der Angelegenheit an die Griesheimer weitergegeben hat. Alle Angebote, den Wechselwunsch und den Austritt aus der MTS mit dem MTS-Vorstand direkt zu besprechen, wurden von dem Schachverein Griesheim ignoriert. Der MTS – Vorstand hat es als mehr als befremdlich empfunden, dass ein Dritter anscheinend als eine Art von Anwalt oder Vermittler mit der MTS kommuniziert und der Griesheimer Verein sich völlig im Hintergrund hält. Die Kommunikation mit Herrn Dr. Hambel war konstruktiv, aber kann nicht die notwendigen verbindlichen Aussagen des Griesheimer Schachvereins ersetzen. Deshalb hat der MTS-Vorstand eine schriftliche Kündigung gemäß der MTS-Satzung eingefordert, wenn schon keine sonstige Kommunikation gewollt ist. Die erste Austrittserklärung vom Griesheimer Schachverein erreichte den MTS-Vorstand dann per E-Mail. Was Schriftform bedeutet, hätte man im Gesprächen klären können, wie andere Themen auch. Zum Bespiel, wer im Griesheimer Verein zum Zeitpunkt der Kündigung vertretungsberichtigt ist. Das Vereinsregister des Griesheimer Schachvereins war schon länger nicht angepasst worden und der Griesheimer Verein hat auch schon seit einiger Zeit den MTS - Vorstand nicht gemäß der MTS-Satzung über die Änderungen in seinem Vorstand informiert. Die Kündigung per E-Mail in der vorliegenden Form musste vom MTS-Vorstand zurückgewiesen werden. Es kam dann wieder zu E-Mail-Wechseln, allerdings nicht etwa mit dem Griesheimer Schachverein, sondern wieder mit dem Bezirksvorsitzenden von Frankfurt. Der schriftliche Austritt ist dann doch noch formal richtig in diesem Jahr durch die vertretungsberechtigten Personen erfolgt.

Status heute: Der Austritt zum 31.08.2025 ist formal richtig erfolgt und auch vom MTS-Vorstand schriftlich an den Verein bestätigt worden. Die Spielgemeinschaft mit Höchst erlischt zum Saisonende. Höchst hat erklärt, wieder eigene Mannschaften zu melden.

Vor der heutigen MTS-Mitgliederversammlung hat das erweiterte Präsidium des Hessischen Schachverbandes getagt. In der virtuellen Sitzung wurde auch über den Bezirkswechsel des Griesheimer Schachvereins nach Frankfurt abgestimmt. Die Gründe für den Wechsel, die von Dritten vor der Sitzung und auch noch in der Sitzung genannt wurden, möchte ich nicht weiter ausbreiten, denn das zugeschaltete Griesheimer Vereinsmitglied Herr Machowitsch hat auf Nachfrage folgende Gründe genannt: Fahrstrecken, keine gute Jugendarbeit in der MTS und keine geeigneten Spielpartner/-Gelegenheiten für die Jugendlichen, Unzufriedenheit mit der MTS.

Bei vielen Enthaltungen hat der HSV-Präsident eine ausreichende Mehrheit für den Wechsel des Griesheimer Schachvereins in den Bezirk Frankfurt nach der Abstimmung festgestellt. Der MTS-Vorstand hat in dem Wechsel des Griesheimer Schachverein einen Sonderfall gesehen, der keinen Präzedenzfall schafft und auch nicht die Bezirksgrenzen verändert. Dieser Ansicht wurde in der Sitzung von den anderen Teilnehmern nicht widersprochen.

  • Claus Henrici hat die MTS beim HSV-Kongress in Gießen und an einem Dutzend weiterer HSV-Termine vertreten. Dabei wurde er auch von Günter und Dirk unterstützt. Er plant auch am HSV-Kongress am 13.04.2025 in Hünfeld teilzunehmen. Vollmachten können ihm gerne geschickt werden.
  • Der MTS – Vorstand hat 2024 ca. 14x getagt, um die aktuellen Themen zu besprechen.

Günter Wagner: Bericht des stellvertretenden Vorsitzenden

  • Der Bericht des „stellvertretenden Vorsitzenden“, also der Bericht über die Vertretung des ersten Vorsitzenden, fällt in der Regel sehr viel kürzer aus, als der Bericht des Ersten Vorsitzenden. So auch in diesem Jahr, denn ich habe Claus nur an ein paar wenigen Terminen in den letzten 12 Monaten vertreten müssen, an Terminen, wo er keine Zeit hatte. Deshalb ist es wie in den Vorjahren: die meiste Arbeit in den vergangenen 12 Monaten hat der Erste Vorsitzende geleistet sowie der Turnierleiter Dirk.
  • Hervorheben möchte ich in meinem Bericht die positive Beteilung der Vereine an die Broschürenerstellung „100 Jahre MTS“. Alle aktuellen MTS-Vereine, mit Ausnahme von Griesheim, haben eine Vereinsdarstellung hierfür geliefert. Vielen Dank. Mit Ausnahme von Flörsheim haben sich auch alle Vereine an den von mir vorgesehenen Gestaltungsrahmen gehalten. Vielen Dank auch hierfür. Vielleicht kann Flörsheim hier noch etwas nachliefern. Würde mich freuen. Ansonsten ist aus der angedachten Darstellung für die Medienarbeit zu 100 Jahre MTS sehr viel mehr geworden. Dirk wird den Status Quo im Detail noch vorstellen. Vielen Dank aber schon einmal an dieser Stelle für sein Engagement bei der Erstellung dieser Broschüre. Ohne sein Zutun wäre der Rückblick auf 100 Jahre MTS und der Ausblick auf das Jubiläumsjahr in dieser Form nicht möglich gewesen.
  • Beim Thema Schulschach gab es in den vergangenen Monaten sehr schöne, aber auch weniger schöne Aktivitäten. Zu den sehr positiven Aktivitäten gehört beispielsweise das Schülerturnier in Rüsselsheim, das der SV Rüsselsheim seit mehr als 7 oder 8 Jahren mit starkem Engagement und großer Resonanz durchführt. Vielen Dank dafür. Sehr positiv auch, dass immer mehr Schachvereine Schach-AGs an den Schulen in deren Einzugsgebiet betreuen. Sei es in Eschborn, Nauheim, Rüsselsheim, Groß-Gerau, Kelkheim oder Mörfelden-Walldorf – um nur einige MTS-Vereine zu nennen. Leider gibt es hier aber auch unerfreuliche Aktivitäten und einige Beschwerden, die dem Vorstand der MTS gemeldet wurden. Aktivitäten, die federführend von einem ehemals im Vorstand der MTS aktiven Funktionär durchgeführt werden. Eine meines Wissens private Initiative, die flächendeckend im gesamten MTS-Gebiet Schulen die Betreuung von Schulschach-AGs anbietet. Prinzipiell durchaus positiv – dieses sollte jedoch- so die Meinung des aktuellen MTS-Vorstandes – immer mit Absprache und in Abstimmung mit den jeweiligen ortsansässigen Schachvereinen stattfinden – und nicht „hinter ihren Rücken“. Dieses Vorgehen ist kontraproduktiv und irritierend. Es ist unschön, um es nett auszudrücken - lieber Roland, eines solches Vorgehen hinter dem Rücken der ortsansässigen Vereine zu tun. Das ist nicht gut. Es gibt natürlich keine juristische Möglichkeit, diese Aktivitäten von Dir zu unterbinden. Aber ich möchte Dich, lieber Roland, auch als ehemaliger erster Vorsitzender der MTS doch herzlichst bitten, dieses zukünftig zu unterlassen bzw. die Kontaktaufnahme mit den Schulen im Vorfeld mit den jeweiligen ortsansässigen Vereinen abzustimmen und nicht gegen die Interessen von MTS-Vereinen zu agieren.

Soweit mein Bericht, der im Jubiläumsjahr der MTS etwas länger ausgefallen ist als in den Vorjahren. Aber alle 100 Jahre darf der Bericht des stellvertretenden Vorsitzenden vielleicht auch etwas länger ausfallen als sonst.

  • Roland Bettenbühl fühlt sich stark angegriffen und antwortet auf den Bericht von Günter Wagner - wörtlich „Ich lasse mich hier doch nicht schlachten“. Roland hebt hervor, dass er sehr viel für Schach an den Schulen macht und andere Vereine dies gar nicht oder in geringem Umfang machen. Er hat im letzten Jahr ca. 93 Schulen angeschrieben und angefragt, ob die Schulen Interesse an Schulschachunterricht haben. Viele Schulen haben Interesse an einem Schachunterricht. Er kann und will dort nicht überall Unterricht halten, weil dies für ihn zu viel ist und auch oft zu weit entfernt. Er ist gerne bereit die Rückmeldungen von den Schulen an die Vereine weiterzugeben. Er weist zusätzlich darauf hin, dass er dies nicht nur für sich selbst gemacht hat, sondern auch um für Bernd Kronenburg Erwerbsquellen zu erschließen. Es entwickelt sich eine heftige Diskussion, an der sich u.a. „Eschborn“, „Nauheim“ und „Eppstein“ beteiligen. Die Vereine waren irritiert, dass den Schulen in der Umgebung des Vereinsstandortes Schulschach angeboten oder von Roland durchgeführt wird. Roland wurde von den Vereinen als „Bad Sodener Schachvereinsvertreter“ gesehen und nicht so sehr als Privatperson die Schachunterricht anbietet. Roland ist nach seiner Aussage aber als Privatperson tätig und nicht im Auftrag von Bad Soden, deshalb sieht er auch keine Konkurrenz zu den MTS – Vereinen. Die Vereine wünschen sich von Roland trotzdem, dass sie zumindest vorab informiert werden. Sie haben keine grundsätzliche Kritik an seinen Schulschachaktivitäten, würden aber gerne einbezogen werden. Roland fühlt sich weiterhin durch die Kritik in seiner Ehre verletzt. Bernd Kronenburg erklärt in seinem Wortbeitrag an welchen Schulen er tätig ist und welche Aktivitäten er in den letzten Jahrzenten im Schulschach durchgeführt hat. Er berichtet sehr ausführlich aus seiner Schachhistorie und zweifelt an, dass im Raum irgendwer außer ihm ist, der die notwendige insbesondere pädagogische Qualifikation hat, um an Schulen zu unterrichten. Dies erzeugt Widerspruch von verschiedenen Anwesenden, insbesondere von Personen, die nicht nur eine deutliche höhere Spielstärke als er haben, sondern auch entsprechende Trainerlizenzen vorweisen können und auch Schachunterricht seit vielen Jahren geben. Bernd wird aus der Versammlung heraus aufgefordert, zur Sache zu sprechen und keine Monologe über Schulschach im Allgemeinen und seine Person zu halten.
    Die Aussprache zum Bericht von Günter Wagner wird vom Vorsitzenden beendet, weil die Positionen ausgetauscht sind.

Bericht des Turnierleiters für Mannschaftsmeisterschaften Dirk Windhaus:

  • An den diesjährigen Mannschaftsmeisterschaften nehmen 57 Mannschaften teil, zwei weniger als im Vorjahr. Proteste wurden nicht eingelegt. An Bußgeldern wurden 125 Euro verhängt. Auf der Turnierleitersitzung 2024 wurde die Turnierordnung angepasst: Die Mannschaftststärke in der Bezirksklassen B und C wurde auf 6, die in den Kreisklassen auf 4 festgelegt. Die Bedenkzeit in den Mannschaftskämpfen wurde auf Fischer-Kurz geändert. Der HSV änderte seine Turnierordnung bzgl. der Handy-Regelung: Elektronische Geräte dürfen nicht mehr am Körper getragen werden.
  • HSV-Spieltermine für die Spielzeit 2025/26 sind noch nicht festgelegt. Der Termin der Turnierleitersitzung wird erst nach Bekanntgabe der Termine festgelegt.
  • Der Turnierleiter weist darauf hin, dass ein unzureichend geheiztes Spiellokal ein Verstoß gegen die Turnierordnung darstellt mit entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten.
  • Bei einem Bezirkswechsel von Griesheim fallen die Spielberechtigungen an Höchst. Nimmt generell ein Verein seinen Platz nicht wahr, reduziert sich dadurch die Zahl der Absteiger aus der Klasse (im Extremfall 0 Absteiger).
  • Am Viererpokal nehmen 20 Mannschaften teil, das Viertelfinale läuft.
  • Bei der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft am 26. Januar 2025 nahmen 12 Mannschaften aus 10 Vereinen teil. Sieger wurde Hofheim, Groß-Gerau wurde Bezirksklassenmeister.
  • Am 24. und 25. Mai findet ein Schiedsrichterlehrgang in Hofheim statt, zu der jedermann ab 14 Jahren eingeladen ist.

Bericht des DWZ-Referenten Dirk Windhaus:

  • 28 Turniere wurden im Jahr 2024 ausgewertet; die Qualität der Daten war i. a. gut, da alle Turniere im SwissChess-Format geliefert wurden. 2025 erfolgt ein Upgrade der DWZ für jeden Spieler mit einer Wertung unter 2110: Bei Spielern unter einem Rating von 1000 wird die Zahl um 400 erhöht, ansonsten erfolgt die Anpassung nach der Formel: 0,64 * alte DWZ + 760. Der Termin der Anpassung ist noch unklar.

Bericht des Kassierers Michael Schimmer:

  • Michael teilt den Teilnehmern den Kassenbericht aus und erläutert anhand eines PowerPoint-Vortrags (siehe Anhang) den Bericht. Zusätzlich gibt er einen allgemeinen Ausblickt. Die MTS-Kasse wurde am 7.2 in Zeilsheim geprüft. Die Kassenprüfer der MTS sind heute leider verhindert. Die Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen und dies mündlich nach der Prüfung gegenüber dem MTS-Vorsitzenden direkt persönlich erklärt. Der von den Kassenprüfern unterschriebenen Kassenberichte werden dem Protokoll angehängt.
  • Der DSB hat noch keine Rechnung an den HSV gestellt. Deshalb sind die Rechnungen, die heute den Vereinen übergeben werden vorläufig. Es mag sich noch die eine oder andere Änderung ergeben. Im Fall der Fälle würden die Vereine von mir informiert werden und die Rechnungen angepasst werden.

Bericht von Günter Weber Turnierreiter Einzelmeisterschaften und Vorsitzender der MTS-Jugend

  • Günter wird im kommenden Jahr 60 und er hält es für höchste Zeit, dass dann der MTSJ – Vorsitz von einer jüngeren Person übernommen wird. Er bittet die Vereine, für Kandidaten zu werben.
  • Im letzten Jahr hat die MTSJ ein Kadertraining in den Räumen der „Chess Tigers“ durchgeführt. Günter dankt Herr Waffenschmidt, Frau Rosmanitz und Hans-Walter für die Unterstützung. Desweitern wurden Einzelmeisterschaften durchgeführt und die Jugendliga läuft. Am 17. Mai findet die diesjährige Blitzeinzelmeisterschaft der Jugend in F-Zeilsheim ab 14 Uhr statt. Die Ausschreibung steht auf der MTSJ-Seite.
  • Im Erwachsenenbereich hat in Groß-Gerau eine schöne Einzelmeisterschaft stattgefunden. Meister wurde Christopher Gruebner. Günter dankt auch den Helfern und dem Groß-Gerauer Schachverein.
    >>> Ausrichter für die EM 2026 melden sich bitte bei Günter Weber
  • Für 2025 ist geplant die Einzelmeister für Blitz, Rapid und Chess960 zu bestimmen.
    • Rapid im Rahmen des R. Ellenberger Turniers in Nied am 16.03.
    • Blitz in Kelsterbach am 24.05.  (Ausschreibung folgt)
    • Chess960 im Rahmen eines geplanten Turniers am 29.06 (Ausschreibung folgt)

Wir bitten die Vereine sich zu folgenden Themen Gedanken zu machen:

  • Wer hätte Interesse an einem Seniorenturnier der MTS ?
    Teilnehmer und ggf. auch Ausrichter
  • Die Details zu allen Einzelturnieren, sind auf den Internetseiten der MTSJ und der MTS zu finden.
  1. Bericht Kassenprüfer
    Der Bericht der Kassenprüfer muss entfallen, weil sich beide Kassenprüfer für heute abgemeldet haben. Allerdings hatten die Delegierten auch keine Fragen an die Kassenprüfer. Die Kassenprüfer sind in der MTS keine unbekannten Personen und könnten deshalb auch von jedem Verein im Nachgang noch direkt angesprochen werden, wenn doch noch Fragen auftauchen sollten. Der von den Prüfern ohne zusätzliche Vermerke unterschriebene Kassenbericht wird dem Protokoll angehängt.
  2. Entlastung des Vorstands
    • Kassierer
      Die Entlastung des Kassierers wird aus der Versammlung beantragt.
      Für die Entlastung votieren 56 Stimmen (einstimmig).
    • Restvorstand
      Die Entlastung des Kassierers wird aus der Versammlung beantragt.
      Für die Entlastung votieren 56 Stimmen (einstimmig).

Der Delegierte von Wildsachen muss die Sitzung verlassen und mit ihm gehen auch einige Gäste. Die Stimmenanzahl verringert sich dadurch um 1 Stimme.

  1. Wahlen gemäß der Satzung
    • Stellvertretender Vorsitzender
      Es wird Günter Wagner für das Amt vorgeschlagen. Es gibt keinen weiteren Kandidaten für das Amt.
      Günter Wagner wird mit 49-Ja-Stimmen, bei 6 Enthaltungen und keiner Gegenstimme gewählt und nimmt die Wahl an.
    • Kassierer
      Es wird Michael Schimmer für das Amt vorgeschlagen. Es gibt keinen weiteren Kandidaten für das Amt.
      Michael Schimmer wird mit 55-Ja-Stimmen ohne Enthaltungen und Gegenstimmen gewählt. Michael nimmt die Wahl an.
    • Turnierleiter für Einzelkämpfe
      Es wird Günter Weber für das Amt vorgeschlagen. Es gibt keinen weiteren Kandidaten für das Amt.
      Günter Weber wird mit 55-Ja-Stimmen ohne Enthaltungen und Gegenstimmen gewählt. Günter nimmt die Wahl an.
    • Damenwart
      Leider muss das Amt vakant bleiben, weil es keine Kandidatur gibt.
    • Medienwart
      Es wird Günter Wagner für das Amt vorgeschlagen. Es gibt keinen weiteren Kandidaten für das Amt.
      Günter Wagner wird mit 49-Ja-Stimmen, bei 6 Enthaltungen und keiner Gegenstimme gewählt. Günter nimmt die Wahl an.
    • Seniorenwart
      Leider muss das Amt vakant bleiben, weil es keine Kandidatur gibt.
  2. Wahl der Kassenprüfer
    Als Kassenprüfer werden Axel Blumenstock und Bernd Karnapke vorgeschlagen. Es gibt keine weiteren Kandidaten und keinen Widerspruch die Kassenprüfer en bloc zu wählen. Die vorgeschlagenen Kassenprüfer werden mit 52 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen und keiner Gegenstimme gewählt. Axel und Bernd nehmen die Wahl an.
  3. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrags
    Michael Schimmer beantragt, dass die Höhe des Mitgliedsbeitrages für die MTS nicht verändert wird.
    Die Versammlung stimmt dem Antrag mit 55-Ja-Stimmen zu.
  4. Stand der Vorstandsaktivitäten, um die Main-Taunus-Schachvereinigung in einen eingetragen gemeinnützigen Verein zu transformieren.
    • Claus Henrici berichtet, dass der Prozess erfolgreich beendet wurde. Der MTS-Vorstand konnte den Auftrag der Mitglieder umsetzen und die MTS zu einem eingetragenen gemeinnützigen Verein transformieren. Auch in der Vergangenheit hat sich die MTS schon wie ein gemeinnütziger Verein verhalten, nun ist es aber auch formal soweit, dass die MTS mit der VR Nummer 17321 beim Amtsgericht in Frankfurt registriert (16.08.2024) ist und das Finanzamt die Gemeinnützigkeit der MTS festgestellt hat. Deshalb kann die MTS ab dem 1.1.2025 als gemeinnütziger Verein agieren.
  5. 100-jähriges Jubiläum der MTS im Jahr 2025
    • Claus Henrici berichtet darüber, was die MTS-Vorstands-Jubiläumumfrage ergeben hat:
      Klar wurde durch die Umfrage, dass eine Festlichkeit in der Art eines Festkommers nur von ganz wenigen Mitgliedern gewünscht wird. Die Idee, für das Schachspiel an öffentlichen Plätzen zu werben, wurde von vielen Vereinen positiv aufgenommen. Allerdings waren die Vorstellungen zur Umsetzung sehr verschieden. Zusätzlich hat sich bei der Umfrage und der Erarbeitung der Broschüre gezeigt, dass der Organisations- und Koordinierungsaufwand für eine zentrale Organisation durch den MTS – Vorstand nicht praktikabel ist. Deshalb hat der Vorstand beschlossen, die Vereine bei einer möglichen Umsetzung nur durch eine kleine finanzielle Zahlung zu unterstützen. Dies wurde den Vereinen auch schon per E-Mail mitgeteilt. Einhellige Zustimmung gab es für die Erstellung der Jubiläumsbroschüre.
    • Auch der „Come Together Vorschlag“ im Rahmen eines Generationenturniers fand viel Zuspruch. Der Vorstand hat deshalb für den 24.08.2025 die Stadthalle in Zeilsheim gemietet. Zusätzlich haben wir einen großen Aufenthaltsraum, den wir zum Beisammensein nutzen können. Die Bewirtung soll ein Gastronom aus dem Umfeld der Zeilsheimer Stadthalle übernehmen. Die Teilnehmer müssen allerdings selbst für ihre Verpflegung aufkommen. Angedacht ist ein Generationenturnier mit 4er Mannschaften (die Spieler müssen aus der MTS sein - aber nicht aus einem Verein). Am ersten Brett muss ein Spieler unter 18 Jahren spielen und am 4. Brett ein Spieler, der über 60 Jahre alt ist. Eine genaue Ausschreibung wird noch erstellt und an die Vereine versendet. Arno Zude erklärt, dass durch Terminverschiebungen ausgerechnet an dem Wochenende eine Hofheimer Schachveranstaltung stattfindet und deshalb vielleicht nur eine Mannschaft teilnehmen kann. Sowohl bei den Hofheimern als auch bei der MTS ist eine Terminverschiebung leider nicht mehr möglich.
    • Dirk Windhaus und Günter Wagner stellen die Jubiläums-Borschüre vor. Dirk erhält von allen Seiten ein besonderes Lob für den von ihm erstellten historischen Teil. Aber auch die gesamte Borschüre wird als hervorragend von den Teilnehmern beurteilt. Das Redaktionsteam Dirk und Günter hat sich sehr viel Arbeit gemacht. Die Versammlung beschließt einstimmig, dass die Broschüre nicht nur als PDF - Download zur Verfügung gestellt werden soll, sondern auch als Druck in DIN A4.
      Die Verteilung an die Vereine soll sich nach der Mitgliederanzahl richten. Werbung zum Beispiel durch die TSK als neue Hausbank ist erlaubt. Das MTS-Ehrenmitglied Hans-Walter Schmitt erklärt sich bereit, sich an den Kosten in Form einer Spende zu beteiligen, die bei dem Druck auf A4 und durch eine höhere Auflage entstehen. Der Entwurf der Borschüre, wird in den nächsten Tagen an die Vereine versendet. Die Vereine haben dann noch eine letzte Gelegenheit, bis zum Monatsende ihre Korrekturen einzureichen und Fehler zu melden.
  6. Beratung und Beschlussfassung zu Chess960 in der MTS
    • Soll der MTS-Vorstand Chess960 fördern? Sollen Chess960 Meisterschaften ausgetragen werden?

      Zurzeit gibt es ein gewisses Momentum für diese Art von Schach. In Weisenhaus wurde gerade unter erheblichem finanziellen und medialen Einsatz ein Turnier beendet, dass V. Keymer gewonnen hat. Die Turnierserie wird ohne die Standardstellung als FreeStyle Chess gespielt und hat einen riesigen Preisfond. Die Auseinandersetzung zwischen der FreeStyle Chess Organisation und der FIDE hat zusätzlich ein breites Medienecho gefunden. Über „Schach“ wird inzwischen öfters als früher und in allen Medien weltweit berichtet. Das größte Schachtturnier der Welt, das Grenke Open mit dem Turnierdirektor und Organisator Sven Noppes, der auch Mitglied im Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V. ist, hat FreeStyle Chess in das Turnier integriert, was zusätzlich viel Aufmerksamkeit erzeugt. Aber nicht deshalb stellt der MTS-Vorstand das Thema zur Abstimmung. Schon vor dem derzeitigen Hype wurde in der MTS Chess960 gespielt. Seit über 30 Jahren regelmäßig in internen Turnieren bei Frankfurt-West und anderen Vereinen. Der Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V. hat innerhalb der Chess Classic Chess960 Turniere angeboten. Viele MTS-Vereinsmitglieder haben an Chess960 Turnieren teilgenommen. Auch die ersten Weltmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften hatten ihren Ursprung im MTS-Bezirk. Bis vor Kurzem hat sich weder die FIDE noch der DSB um Chess960 gekümmert. Nicht die MTS springt auf den Zug auf, andere haben jetzt aufgrund der Preisgelder und durch M. Carlsen und andere prominente Spieler die Schachvariante für sich entdeckt. Hans-Walter Schmitt erläutert mit einigen Insider-Informationen ausführlich, wie die Entwicklung vom Fischer-Schach von Robert James Fischer bis heute abgelaufen ist.

      In den letzten zwei Jahren wurde die Deutsche Chess960 Schnellschachmeisterschaft vom Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V. veranstaltet und die Ausrichter waren die MTS und Bad Soden bzw. Frankfurt-West (wegen des 100-jährigen Jubiläums). Etwas Verwirrung kam im letzten Jahr auf, weil jetzt auch plötzlich andere Vereine Chess960 entdeckt haben und dann auch ohne Absprache oder Koordination unter verschiedenen Bezeichnungen Meisterschaften austragen. Der Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V. wird auch in diesem Jahr wieder ein Turnierwochenende mit einer Chess960-Meisterschaft (29. Juni) und der Youth Classic (28.06.2024) veranstalten. Der Veranstalter („die Chess Tigers“) hat beim MTS-Vorstand angefragt, ob die MTS wieder mitmacht. Der Vorstand hat beschlossen, dass das Thema einmal durch die Mitgliederversammlung beraten und auch einen Beschluss fassen zu lassen, da es immer wieder unter den Schachspieler grundsätzliche Diskussionen zu Chess960 gab.
      Will die MTS wieder Mitausrichter sein und sollen auch in dem Rahmen des Turniers die MTS - Meister im Chess960 ermittelt werden? Es geht nicht darum, dass andere Schachmeistermeisterschaften verdrängt werden sollen. Es gibt viele Arten, um sich mit Schach zu beschäftigen z. B. Problemschach, Fernschach, Onlineschach und demnächst vielleicht E-Sport-Schach. Die Varianten können alle nebeneinander bestehen und erweitern nur das Angebot für die Mitglieder in den MTS-Vereinen.
      • Der Vorstand stellt nach den Erläuterungen und der Aussprache folgendes zur Abstimmung: Soll die MTS mit „Chess960 Turnieren“ ein zusätzliches Angebot unterbreiten und sich weiterhin als Mitausrichter bei Chess960 – Turnieren des Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V. beteiligen?

        Die Versammlung stimmt dem Antrag mit 55-Ja-Stimmen zu, dass die MTS sich weiterhin als Mitausrichter beteiligen sollte und dabei auch die MTS-Meister im Chess960 Schnellschach ermittelt werden.

Die Frage von Claus Henrici, ob die MTS auch einmal einen Chess960 – Pokal Turnier für 4er Mannschaften veranstalten soll, um zu testen, ob an Chess960 Mannschaftskämpfen ein Interesse bei den Mitgliedern besteht, wurde von der Versammlung positiv aufgenommen. Günter Weber und Claus Henrici werden sich um eine entsprechende Ausschreibung kümmern.

  1. Es liegen dem Vorstand keine Anträge zu diesem Tagesordnungspunkt vor.
  2. Mitteilungen aus den Vereinen und sonstige Themen
    • Ehrenordnung – Ergänzung für langjährige aktive Spieler?
      Ein Verein hat die Frage gestellt, ob die Ehrenordnung nicht auch um eine Ehrung verdienter Schachspieler ergänzt werden sollte.
      Das Meinungsbild der Mitgliederversammlung hat ergeben, dass die Ehrenordnung nicht geändert werden sollte und diese Ehrungen auf der Vereinseben stattfinden sollten.
    • Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit berichtet Claus Henrici nur kurz über die heutige HSV – Sitzung.
      • Die Oberligaregelung ist noch nicht ganz final. Eine Übersichtsblatt zu möglichen Auf- und Abstiegsszenarien soll auf der HSV-Internetseite veröffentlich werden.
      • Das Thema neue Bedenkzeit für Mannschaftswettkämpfe wird wohl auf den HSV – Kongress zur Abstimmung kommen.
      • Kritisch ist, dass viele HSV-Ämter nicht besetzt sind und bis jetzt auch keine Kandidaten in Aussicht sind. Der derzeitige Schatzmeister steht nicht weiter zur Verfügung. A. Filmann hat erklärt, dass er das Amt nicht wieder „nebenher“ mitmachen wird, wie nach dem Tod von Herrn Frenzel. Es könnte dadurch der Fall eintreten, dass der HSV aufgelöst werden muss, wenn es keinen handlungsfähigen BGB – Vorstand gibt. Es wird im Vorfeld des HSV-Kongresses noch einmal mit einem Schreiben an die Vereine auf die kritische Situation hingewiesen. Der derzeitige Kassierer steht die Einarbeitungszeit des neuen Kassierers zur Verfügung. Es gibt für den HSV – Vorstand eine D&O Versicherung, was das Haftungsrisiko für Amtsinhaber verringert. Interessenten für die Ämter können sich direkt an A. Filmann wenden.
    • Der DSB hat einen E-Sport Beauftragten ernannt. Der MTS-Vorstand will sich in diesem Jahr zu dem Thema schachkundig machen, was dies für die MTS bzw. Vereine bedeutet.
    • Zum Schluss der Veranstaltung meldet sich Roland Bettenbühl noch einmal, um eine Erklärung (die Details sind sehr persönlich und werden deshalb nicht Protokoll festgehalten) zu seinen Schulschachaktivitäten abzugeben. Er erläutert den Anwesenden, warum er im letzten Jahr in einem kurzen Zeitraum eine zusätzliche Schule für seinen Schulschachunterricht als Einnahmequelle gewinnen musste und es aus seiner Sicht keine Zeit für Informationen und Abstimmungen mit den Vereinen gab.

Die Sitzung wird vom Vorsitzenden um 18:20 geschlossen.

Frankfurt, den 20.02.2025

___________________________ Claus Henrici (1. Vorsitzender)

____________________________ (Michael Schimmer Kassierer)

Anlagen: Kassenbericht 2024, Teilnehmerliste, Tagesordnung